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der WRS Lichtental
auf allen Ebenen

Identitätstage mit Schulleitung, Lehrkräften und allen Klassen

Unser Auftakt an der Werkrealschule Lichtental begann mit zwei großen Identitätstagen. Dabei durften wir von allen Ebenen hören, was ihnen an ihrer Schule gefällt, was sie bewegt und was sie beschäftigt. ​Während in den 90 Minuten mit den Lehrkräften und der Schulleitung der Fokus eher auf dem Team und den Menschen dahinter – mit ihren Werten, Interessen und Stärken – lag, ging es in den Workshopsessions mit den einzelnen Jahrgangsstufen stärker um die Schule selbst und den gemeinsamen Schulalltag. ​Was macht unsere Schule aus? Was macht sie besonders? Was sind die Stärken unserer Schule, wo liegen ihre Schwächen? Warum kommen wir gerne hierher? Was nervt uns und was würden wir uns anders wünschen? ​Es waren zwei Tage voller Eindrücke und vielfältiger Ergebnisse. Im nächsten Schritt galt es, diese zusammenzufassen und in einem separaten Termin der Schulleitung und den Lehrkräften vorzustellen. ​Für uns waren diese beiden Tage sehr eindrucksvoll. In kurzer Zeit bekamen wir einen umfangreichen Einblick in die Schule und ihre unterschiedlichen Perspektiven. Eine tolle Voraussetzung und wertvolle Vorarbeit, um im nächsten Schritt zielgerichtet und fokussiert mit den 8. Klassen an die weitere Ausarbeitung der Ergebnisse zu gehen.

Projektwochen mit den 8. Klassen

Nach zwei intensiven Identitätstagen mit der gesamten Schüler- und Lehrerschaft ging es im zweiten Schritt um die Begleitung der beiden 8. Klassen zum Thema Demokratiebildung. Eine Woche lang setzten wir uns mit den Schüler*innen mit den Themen Werte, Identität und Bedürfnisse aus Sicht der Schülerebene auseinander. Was würden wir gerne an unserer Schule verändern? Was gilt es dabei zu beachten? Welche Perspektiven und Argumente müssen wir seitens der Schulleitung und der Lehrkräfte berücksichtigen? Und wie können wir unsere Schulleitung am Ende von unseren Ideen überzeugen? ​Wir haben viel über Regeln und deren Gründe sowie über Verantwortung und Eigenverantwortung diskutiert – insbesondere dann, wenn ich mir Regeln anders wünsche. Wir haben gespielt, reflektiert und uns immer wieder mit Themen wie Wut und Frustration auseinandergesetzt. Empathie und das Einnehmen unterschiedlicher Rollen waren dabei wichtige Bausteine, um zu verstehen, wie ein demokratisches Miteinander funktionieren kann. ​Besonders spannend war zu beobachten, wie die Kids selbstständig Brücken geschlagen haben – von kaputten Schultoiletten und Vandalismus hin zu gesunder Ernährung und vielen weiteren konstruktiven Lösungsansätzen. ​Am Ende der Woche gab es Raum für die Präsentation der Ergebnisse sowie für die Wertschätzung und Rückmeldung seitens der Schulleitung und der Klassenlehrkräfte.

Projektwochen mit den 5. Klassen

Nach der Begleitung der 8. Klassen ging es knapp 4 Wochen später weiter mit den beiden 5ern. Neben Teamgeist, Zusammenhalt und Rücksichtnahme in der Gruppe, ging es um berufliche Orientierung und Zukunftschancen. Im Gegensatz zu den Projektwochen mit den 8ern ging es in diesen 5 Tagen weniger um das Schulumfeld, sondern um die Sicht auf die Stärken, Interessen und Talente der einzelnen Kinder. Was kann ich besonders gut? Was macht mir Spaß? Wie gehe ich mit Gefühlen wie Wut, Traurigkeit oder Angst um? Was hilft mir oder kann mir helfen? ​Während manche Schüler*innen ihre Erkenntnisse der Woche am Ende vor den Klassenlehrkräften in Form eines Rollenspieltheaters zum Besten gaben, präsentierten andere einstudierte Zirkusnummern, Fußballtricks und andere Darstellungen.

Jugendbeteiligungsprojekt für Jugendliche aus Baden-Baden, Sinzheim, Bühl und Umgebung ab 12 Jahren

"Entwickelt mit uns euren Fahrrad- und Roller-Parcours"

Pumptrack_August 2026.png

BNN-Artikel, August 2026

Quelle: Badische Neueste Nachrichten (BNN) | bnn.de

Jugendliche planen für Jugendliche

BNN-Artikel, Juni 2026

Quelle: Badische Neueste Nachrichten (BNN) | bnn.de

Traum von Pumptrack-Anlage im Rebland

BNN-Artikel, Mai 2026

Quelle: Badische Neueste Nachrichten (BNN) | bnn.de

Zeitungsartikel über mich und meine Arbeit mit MutPunkt

Quelle: Badische Neueste Nachrichten (BNN) | bnn.de

BNN-Artikel, Februar 2026

Quelle: Badische Neueste Nachrichten (BNN) | bnn.de

an der Karlschule Rastatt

Oktober 2025

Begleitung der 5. Klassen zur Förderung der emotionalen und sozialen Kompetenzen

2x4 Tage voller Spiel, Spaß und Kreativität

zu den Schwerpunkten:

Selbst- und Fremdwahrnehmung

Wie nehme ich mich und die anderen in meinem Umfeld wahr?

Was sind meine Stärken und meine Bedürfnisse?

Respekt und Toleranz

Wie können wir unsere Unterschiedlichkeit und Vielfalt nutzen

und voneinander profitieren?

Zusammenhalt und Gemeinschaft

Wie können wir uns gegenseitig stärken

und gemeinsam als Gruppe erfolgreich sein?

Was kann ich als Einzelperson bewegen

und somit Teil einer starken Gemeinschaft sein?

mit der Jugendgruppe aus dem Sommerprogramm

VON DER IDEE ZUM PITCH!

November 2025

PRESSEINFO

Presseartikel der Gemeinde Sinzheim, Berichterstattung über das Projekt "Lucky Points", das die Jugendlichen an dem Wochenende im November weiterentwickelt hatten.

Gemeinde Sinzheim | November 2025

für Kinder und Jugendliche
aus Sinzheim und Umgebung

VON DER IDEE ZUM PITCH!

Sommerferien 2025

PRESSEINFO

Gemeinde Sinzheim | September 2025

Von der Idee zum Pitch — Theaterpädagogik meets
Konzeptdesign

In der vergangenen Woche fand in Sinzheim ein außergewöhnliches Ferienprojekt statt, das Jugendlichen aus Sinzheim und Umgebung Raum bot, sich intensiv mit ihrer Identität, ihren Werten und ihrer Zukunft auseinanderzusetzen. Initiiert von MutPunkt, verband das Projekt Theaterpädagogik mit Konzeptdesign und mündete in einem eindrucksvollen Theater-Pitch vor Bürgermeister Erik Ernst und einigen Vertreterinnen und Vertreter der Gemeindeverwaltung. 5 Tage lang arbeiteten sechs Jugendliche nicht nur kreativ, sondern auch reflektiert. Die ersten drei Tage waren geprägt von Achtsamkeitsübungen, Teambuilding, abstraktem Denken und der ständigen Rückkopplung der eigenen Ideen an persönliche Werte. Fragen wie „Was will ich eigentlich von dieser Welt?“, „Welche Werte sind mir wichtig?“ und „Was kann ich zu meiner Traumwelt beitragen?“ standen im Mittelpunkt. Aus dieser intensiven Auseinandersetzung entstand eine bemerkenswerte Idee: „Lucky Points“ – ein soziales Punktesystem für Gemeinden, das Engagement belohnt. Punkte gibt es für soziale Aktivitäten wie Spielen mit älteren Menschen, Mithilfe bei der Ernte oder Teilnahme an Müllsammelaktionen. Diese Punkte können später zum Beispiel beim Studienzugang oder bei Mitbestimmung im Gemeinderat helfen – so die Idee der Jugendlichen. Nicht Alter, Geld oder Beziehungen sollten ihrer Meinung nach zählen, sondern Verantwortung und Einsatz. Am vierten Tag wurde die Präsentationsform gewählt – und am Freitagmorgen war es so weit: Die Jugendlichen führten ein Theaterstück auf, das die vergangenen Tage Revue passieren ließ und den emotionalen Gruppenprozess sichtbar machte. Ziel war nicht, ein fertiges Konzept zu präsentieren, sondern Begeisterung zu wecken und das Publikum in ihre Gefühlswelt mitzunehmen. Den Betreuerinnen war es nach der Präsentation wichtig zu betonen, dass das Ergebnis nicht durch die Gedanken der Erwachsenen beeinflusst wurde. Bürgermeister Erik Ernst zeigte sich nach der Präsentation begeistert und ermutigte die Jugendlichen gleichzeitig dazu, das Projekt weiter zu verfolgen: „Damit dieser gesellschaftliche Impuls zu einem greifbaren Konzept weiterentwickelt wird, ist es wichtig, dass ihr dranbleibt und andere davon begeistert.“. Für die Organisatorinnen war die Woche bewegend. „Es war faszinierend und zugleich erschreckend zu sehen, mit welchen Gedanken, Sorgen und Wünschen unsere Jugendlichen unterwegs sind“, sagt Franziska Ruml, Projektleiterin bei MutPunkt. „Das Bedürfnis nach einer Welt ohne Handys und Social Media war deutlich spürbar. Die Jugendlichen fühlen sich wie gefangen in einer digitalen Welt, die sie nicht selbst gebaut haben.“ Die Abschlussreflexion der Jugendlichen spricht für sich: „Ich fand es richtig toll, dass ich neue Freunde gefunden habe.“ – „Ich würde sofort wieder mitmachen.“ – „Wir wollen ein Hüttenwochenende in der Natur, wo wir an der Idee weiterarbeiten können!“ Wie es jetzt weitergeht, ist für alle spannend. Die Woche hat gezeigt, wie viel Potenzial in solchen Formaten steckt – sowohl inhaltlich als auch methodisch. Die Jugendlichen haben eigenständig Ideen entwickelt, die gesellschaftliche Relevanz haben, und dabei erlebt, wie viel Gestaltungskraft in ihnen steckt. Für die Organisatorinnen von MutPunkt war die Ferienwoche ein wertvoller Probelauf. Toll wäre es, wenn die Jugendlichen das Projekt auch weiterhin mit Unterstützung des Jugendsozialarbeiters verfolgen und es in der Jugendarbeit der Gemeinde integrieren. So könnte daraus eine regelmäßige Veranstaltungsreihe oder ein Folgeprojekt entstehen. Klar ist: Das Interesse der Jugendlichen ist da – und die Bereitschaft, weiterzudenken auch. Besonders schön war für die Begleiterinnen von MutPunkt die finanzielle Wertschätzung des Projektes durch die VR-Bank Mittelbaden mit einer Spende von 2.000 Euro. Die Drei hatten sich im Vorfeld dafür entschieden, bei dem Projekt in Vorleistung zu gehen, um schnellstmöglich ein erstes Pilotprojekt zeigen zu können. "Natürlich freuen wir uns auch noch im Nachgang über Spenden, oder zukünftige Unterstützungsmöglichkeiten, um die Arbeit in Kommunen und an Schulen zu ermöglichen." so Franziska Ruml. Spendenbescheinigungen können über die Gemeinde Sinzheim projektbezogen ausgestellt werden.​

Mutige Geschichten –
mit Licht, Dunkelheit und kreativen Ideen

Pfingstferien 2025

PRESSEINFO

Gemeinde Sinzheim | Juli 2025

Wenn Schatten lebendig werden – Kinder erleben Licht, Theater und
Persönlichkeitsentwicklung

Ein Raum, verdunkelt. Nur ein Lichtschein fällt auf eine weiße Leinwand - und plötzlich tanzen dort Bäume, Tiere und Fantasiewesen, erzählen Geschichten und regen zum Lachen an. So eindrucksvoll wie kreativ präsentierten Kinder aus Sinzheim ihre selbst entwickelte Inszenierung beim Abschluss des Projekts "Schattenwelten – Geschichten entwickeln im Licht und Dunkeln". ​In Zusammenarbeit mit der Sozialarbeit Sinzheim und dem engagierten Team von MutPunkt entstand während der Pfingstferien ein ganz besonderes Theatererlebnis: ein eigenes Schattentheater, von Kindern nicht nur aufgeführt, sondern auch selbst entwickelt, gebaut und gestaltet. Den Auftakt machte im Mai ein Ausflug ins Theater Baden-Baden. Dort tauchten die Kinder erstmals in die magische Welt des Schattenspiels ein - mit "Rotkäppchen" und den "Bremer Stadtmusikanten" als inspirierende Klassiker. Doch dabei sollte es nicht bleiben: In einer intensiven Projektwoche wurde selbst Hand angelegt. Unter der liebevollen und kompetenten Leitung von Franziska Ruml und ihrer Kollegin Julia Bulmer arbeiteten die Kinder in zwei Gruppen an einem kleinen und einem großen Schattentheater. Ziel war nicht nur die kreative Umsetzung einer Geschichte, sondern auch die Förderung von Fein- und Grobmotorik, Teamgeist, Konfliktfähigkeit und der eigenen Persönlichkeit. Zu Beginn standen Kennenlernspiele, Gruppenstärkung und viel gemeinsames Lachen im Vordergrund. Dann wurde es "ernst" - und zugleich spannend: Die Kinder entwickelten eigene Ideen, sammelten Stichworte, bestimmten Figuren, bastelten liebevoll Schattenpuppen und testeten neugierig, wie Licht und Form im Zusammenspiel wirken. Welche Figur erkennt man überhaupt auf der Leinwand? Wie muss sie bewegt werden? Was macht eine Geschichte lebendig? Ein besonderes Highlight war die Auseinandersetzung mit einer alten Geschichte aus Algerien: "Das Herz eines Baumes". Darin ging es um einen gutherzigen und spendablen Baum, der durch die Habgier und Respektlosigkeit einer Hyäne tief enttäuscht und verletzt wurde. Während der empathische Hase sich immer wieder am Schmuck des Baumes bedienen durfte, schaffte die egoistische und rücksichtslose Hyäne es, dass der Baum sich für immer verschließen wollte. Solch ein tragisches Ende wollte die Gruppe nicht hinnehmen und gemeinsam wurde überlegt, wie man Konflikte gewaltfrei lösen kann - ein wichtiges Thema, das nicht nur die Geschichte prägte, sondern auch das Miteinander im Projekt. ​Im Wechsel übten die Gruppen Bewegungsmuster, Zirkuselemente und Inszenierungstechniken. Jeder durfte ausprobieren, welcher Part ihm am meisten liegt - ob Puppenführung, Musik, Sprecherrolle oder Technik. So wurde jedes Kind nach seinen Stärken eingebunden - mit spürbarem Stolz und wachsendem Selbstbewusstsein. Auch im gemeinsamen Spiel außerhalb der Proben wurde viel gelernt: In Spielen, in denen man nur als Team gewinnen konnte, haben wir gemeinsam gelernt, gute Verlierer zu sein - eine wichtige soziale Kompetenz, die weit über das Theater hinauswirkt. "Schattenwelten" hat gezeigt, wie Kunst und Pädagogik auf wunderbare Weise zusammenwirken können. Das Projekt wurde gefördert von der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg und dem Deutschen Kinderhilfswerk. Insgesamt nahmen 16 Kinder mit verschiedenen Nationalitäten teil - ein lebendiges Beispiel für gelebte Vielfalt und gemeinsames Miteinander.​

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